Tieflöhne in der Schweiz

Tieflöhne sind in der Schweiz ein sehr grosses Problem. Heutzutage verdienen ungefähr 437.000 Arbeitnehmende nur weniger als 4000 Franken im Monat – und das, obwohl sie Vollzeit arbeiten! In welchen Branchen nur Tieflöhne bezahlt werden und noch mehr Informationen finden Sie in der Infografik.

 

2 Gedanken zu „Tieflöhne in der Schweiz

  1. MoLan

    Solange es keine angemessenen Löhne gibt, von denen jeder Haushalt seinen Lebensunterhalt problemlos bestreiten kann, wird es immer wieder auch nichtzahlende Kunden geben. Kunden, die gerne zahlen würden, aber nicht in der Lage dazu sind. Hieraus entsteht ein Teufelskreis, denn die offenen Forderungen ziehen nicht selten vor allem kleine und mittelständische Betriebe ins Verderben. Diese sind nämlich meist nicht in der Lage, ausreichende Rücklagen zu bilden.

    Offene Forderungen können nur bedingt aus der eigenen Kasse bedient werden. Ein Stammkunde, ein Großauftrag, mehrere Nichtzahlungen – von heute auf morgen kann das Aus vor der eigenen Türe stehen.
    So müssen indirekt alle die Tieflöhne ausbaden. Da muss sich etwas ändern – und zwar schnell!

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  2. Peter Schwatz

    Das kann ich nur bestätigen. Im Alltag bekomme ich leider viel zu häufig mit, wie die Zahlungsmoral mancher Kunden viele Unternehmer in den Ruin stürzt. Früher machte man sich im Vorfeld Gedanken, ob man eine Rechnung bezahlen kann oder nicht. Heute gehen viele Kunden naiv und unüberlegt Geschäftsbeziehungen ein, die sie selbst und andere ruinieren. Leider keine Seltenheit. Wen dabei die Schuld trifft? Das spielt auch keine Rolle mehr, wenn man in der Sackgasse steht.

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